Wohnhaus Germaringen

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Das Wohnhaus in Germaringen

Offen für neue Vorschläge sein und sich möglichst viel selber einbringen – das machte meine Bauherren in Germaringen aus.
Es wurden einige Entwurfsvarianten durchdiskutiert und am Ende entschied man sich für eine sehr kompakte Lösung in Ziegelbauweise. Der Wunsch ausschließlich erneuerbare Energien zu verwenden stand ganz vorne in der Prioritätenliste, aus Kostengründen entschied man sich hier für eine außenstehende Luft-Wärmepumpe in Kombination mit einer Indach-Photovoltaikanlage.

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Die Erschließung von Süden nahm bei der Planung die meiste Zeit in Anspruch. Die Lage der Garage wurde einige Male verändert und die Vor- und Nachteile diskutiert. Der direkte Zugang ins Haus überwog schlussendlich, so dass die großzügige Flachdachgarage in der Nordwestlichen Ecke platziert wurde und so direkt an die Giebelseite des 8 x 14 m abmessenden Gebäudes anschließt.

Das auskragende Dach geht L-förmig über in den Eingangsbereich des Wohnhauses. Betritt man das Haus empfängt einen kein typischer Windfang, sondern ein großer und heller Eingangsbereich mit Sichtverbindung zum Herzen des Hauses. Die Flure sind sehr klein gehalten und mit Schrankwänden ausgestattet, um die Flächen bestmöglich auszunutzen.

Den Mittelpunkt des Hauses bildet die offene Küche mit dem Essplatz. Der Raum ist zum Garten hin komplett verglast, wodurch ein Gefühl entsteht, der Natur ganz nah zu sein. Rückzugsort ist der kleine Wohnbereich, der durch den Kamin vom Essplatz abgeschottet ist. Hier lädt eine große Sofalandschaft zum Entspannen ein.

Mit der Treppe ins Obergeschoss beginnt die Privatsphäre. Zwei Kinderzimmer und das Elternschlafzimmer orientieren sich nach Süden hin. Die großflächigen Fenster sind so niedrig geplant, dass man bequem darin Platz nehmen kann. Die Kinderzimmer bekommen zusätzlich über ihre gesamte Breite eine Empore, die über dem Flur liegt und bis unter den Dachfirst reicht. Ein einfaches Mittel, um die Nutzfläche zu vergrößern – ebenso wie den Spaßfaktor! Das große Bad wird von allen Familienmitgliedern genutzt.

Auch bei der Fassade wurde viel über die Kosten diskutiert – letztendlich entschied man sich für die Kombination aus Putz und Holz. Das Erdgeschoss bildet eine Einheit mit der verputzten Garage, das Obergeschoss hebt sich davon durch die horizontale Holzschalung ab.

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Wohnfläche 186 m², Luftwärmepumpe, Primärenergiebedarf 27 kWh/m²a

Wohnhaus Irsee

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Das Wohnhaus in Irsee

Dieses Haus war eine kleine Herausforderung insofern, weil die Familie bereits eine komplette Planung hatte, als sie zu mir kam, sich eine Zufriedenheit mit dem Entwurf aber nicht so recht einstellen wollte…

Kurzerhand wurde nach einjähriger Planung der komplette Entwurf entsorgt und auch das bis dahin favorisierte Grundstück gewechselt. Der Vorteil dabei war, dass die Bauherren sich schon so ausgiebig mit Ihrem Haus beschäftigt hatten, dass alle Fragen und Wünsche in kürzester Zeit geklärt und auch die Prioritäten klar gesetzt werden konnten.

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Die Aufgabe war ein nachhaltiges und energieeffizientes Haus in Holzständerbauweise zu errichten, erneuerbare Energien zu verwenden und dafür auf einen Keller zu verzichten. Auch musste die Klavierschule der Bauherrin untergebracht werden. Die drei Buben sollten ausreichend große Zimmer bekommen und der Mittelpunkt des familiären Geschehens sollte die Küche sein.

Die maximale Ausnutzung der Flächen im Großen und im Kleinen ließen in Zusammenarbeite mit Simone Nocker (Schindele & Nocker Architekten) einen Entwurf entstehen, der keine weiteren Abstriche erforderte.Zur Strasse hin öffnet sich ein großes einladendes bedrucktes Fenster, so dass gleich zu erkennen ist, wo in der Strasse der Klavierunterricht stattfindet.

Die Schüler bleiben auch in diesem Teil des Hauses. Der südliche Teil ist der Familie vorbehalten. Hier gibt es die Küche mit einem großen Esstisch und einem wohligen Holzofen, in der gerne geplauscht und gefeiert wird. Ein besonderer Gag ist die „Gartenbar“, die von der Küchentheke aus bedient werden kann. Der Wohnraum ist bewußt abgetrennt, um sich zurückziehen zu können.

Eine platzsparende geradläufige Treppe führt ins Obergeschoss. Ein seitlicher Stich belichtet den innenliegenden Flur und ermöglicht die Anordnung von drei Kinderzimmern. Diese habe die Logenplätze im Haus mit Blick auf die Allgäuer Berge. Zusätzlichen Raum- und Spaßgewinn für die Kinder bringen die über dem Flur angeordneten Emporen. Das Elternschlafzimmer liegt im nördlichen Gebäudeteil und ist über einen Leseraum vom Kinderbereich getrennt. Das dazwischenliegende Bad wird gemeinsam genutzt.

Auch auf eine abschließbare Garage wurde verzichtet. Das große Flachdach birgt einen Carport und ausreichend Lagerräume, sowie den Hauseingang und Durchgang in den Garten.

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Wohnfläche 213 m², Luftwärmepumpe, Primärenergiebedarf 36,8 kWh/m²a

Wohnhaus und Denkmal

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Das Wohnhaus und Denkmal

Die Familie wird größer – das Haus allmählich zu klein! Das Potential findet sich im Dachgeschoss, welches bisher unangetastet war. Das denkmalgeschützte Wohnhaus steht im Herzen einer kleinen Gemeinde und gehört als sogenanntes …..seit ….zur Dorfstruktur. Das Haus wurde in den letzten Jahren mit Bedacht und viel Liebe für das Alte saniert und auf die Bedürfnisse der wachsenden Familie angepasst. Der notwendige Ausbau des Dachbodens und die Sanierung des Ur-Dachstuhls bilden nun den letzten und aufwendigsten Akt.
Das Obergeschoss soll zur Kinderetage werden, die Eltern werden ins neue Dachgeschoss umgesiedelt. Für die sechsköpfige Familie ist dieser Ausbau zwingend erforderlich.

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Zur Belichtung und Belüftung werden dazu auf den Längsseiten des historischen Mansardwalmdaches je drei Schleppgauben eingebaut, die vorher als 1:1-Modell aufs Dach angebracht und in der Größe abgestimmt wurden. Im Urgebäude waren seinerzeit auch Gauben eingebaut, welche bei späteren Umbauten jedoch entfernt worden sind. Der denkmalgeschützte Dachstuhl bleibt dabei unangetastet, er wird lediglich statisch ertüchtigt und saniert, wo notwendig. Großer Wert wird auf die Verwendung von ökologischen und authentischen Materialien gelegt. Die Details werden mit sehr viel Liebe von allen Handwerkern und nicht zuletzt auch von der Bauherrin ausgearbeitet und verwirklicht.

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Wohnfläche 213 m² // Massivbauweise // Fernwärme

Wohnhaus am Wald

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Das Wohnhaus am Wald

Vom Glück einen Bauernhof am Waldrand sein Eigen zu nennen….

Vor einigen Jahren kam ein Freund mit der Bitte auf mich zu, ihm ein bisschen beim Umbau eines noch ursprünglichen Bauerhofes zu helfen. Eine Planung musste her, auch wenn er beabsichtigte, alles selber zu machen. Ökologisch und energiesparend sollte es sein und man wollte unbedingt die Scheune mitausbauen. Einmal angeschaut kam mir auch gleich eine Idee

…die Liebe für solche Häuser ist einfach groß!

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Das bestehende Bauernhaus, ein Eindachhaus, liegt schön eingebettet in einer kleinen Dorfgemeinschaft, in leichter Hanglage angrenzend an einen Wald – einfach verboten schön! Als typisches Mittertennhaus trennt die Tenne das Wohnhaus vom Stall, die Scheune liegt über dem Stall.

Da der Ausblick in den Wald und auch die Ruhe, die von dort ausgeht, ins Haus geholt werden muss, ist gleich klar, dass sich der Wohnbereich dorthin orientieren will. Das bedeutet aber auch, dass die Scheune, die im Obergeschoss liegt, über die ganze Länge ausgebaut werden muss.

Das neue Wohnen wandert deshalb komplett in den neuen Bereich des ehemaligen Stalls und der Scheune. Über einige Jahre werden mit sehr viel Optimismus, Muskelkraft und Schweiß, sowie viel Tüftelei und Liebe zum Detail, alte Böden entfernt, Bodenplatten betoniert, Deckenbalken aus- und eingebaut, Wände versetzt, Wände und Decken gedämmt, Fassaden neu aufgebaut…das Ergebnis ist einfach umwerfend!

Durch die alte Eingangstüre betritt man auch heute noch das Haus. Vorbei an der ehemaligen Stube und Küche, die jetzt Büroräume sind, gelangt man in die ehemalige Tenne, die jetzt das Herz des Hauses ist. Die Höhe der Tenne wurde beibehalten, die Tore wurden durch Glaselemente ersetzt. Hier befinden sich jetzt die Küche und ein großer Esstisch. Der Stall wird zum Wohnraum mit Kamin und einer schlichten Treppe ins Obergeschoss. Schon der Gang nach Oben lässt erahnen, welch schöne Aussicht sich dem Besucher hier durch eine großzügige Verglasung offenbart! Elternschlafzimmer und Kinderzimmer teilen diese Aussicht. Auch ein weiteres Kinderzimmer und das große Bad sind in diesem Gebäudeteil untergebracht. Über einen Steg durch die Tenne gelangt man von hier aus in den alten Wohnteil, der aber auch direkt im Eingangsbereich über die ursprüngliche Treppe zu erreichen ist. Hier können einmal die Gäste untergebracht werden. Der Dachraum bleibt als kalter Lagerraum unberührt.

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Wohnfläche 186 m², Luftwärmepumpe, Primärenergiebedarf 27 kWh/m²a

Kindergarten und Kirche

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Der Kindergarten und die Kirche

Aus ein bisschen Streichen wurde mehr….

Der kleine Kindergarten des Ortsteils ist im ehemaligen Pfarrhaus untergebracht, in direkter Nachbarschaft zur Kirche in der Dorfmitte.

Vor Jahren schon wurde das Haus auf die Bedürfnisse eines Kindergartens abgestimmt und umgebaut.

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Ein längerer Riss in der Fassade sollte nun untersucht werden. Wie es sich herausstellte, war der Dachstuhl dafür verantwortlich. So wurde aus dem anfänglichen Fassadenanstrich und der Sanierung des Sockels, auch eine Ertüchtigung des denkmalgeschützten Dachstuhls. Darüber hinaus mussten zwei Holzfenster ausgetauscht werden, die vom Regen marod waren. Auch die beiden Haustüren wurden ersetzt und nach Kindergartenvorschrift gesichert. Zwei filigrane Vordächer in Stahl und Glas schützen die Eingänge zukünftig vor Regen. Eine gepflasterte Fläche im Spielgarten läßte Dreiräder besser rollen.

Auf dem Kirchengelände nebenan war meine Aufgabe die, die Wege und Plätze um die Kirche neu zu gestalten. Dafür verwendeten wir vorhandene Pflastersteine kombiniert mit Neuen, sowie sauberes Kies zwischen den Wegen und Gräbern. Der Zugang von der Strasse her war bisher nur über Treppen möglich, die für manche ältere Personen eine Erschwernis darstellten. Die Gestaltung einer barrierefreien Rampe und eines kleinen Dorfplatzes erwies sich als sehr schöne und nicht alltägliche Aufgabe für mich als Architektin.

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House of Energy

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Das House of Energy

Am Anfang stand eine Vision und nun kann man es schwarz auf weiß lesen: Als erstes Nichtwohn-Gebäude weltweit wurde das House of Energy in Kaufbeuren als Passivhaus Premium zertifiziert.

Zusammen mit dem Bauherren Markus Meyer und seiner Firma Airoptima, sowie sehr erfahrenen Planungspartnern wie dem Büro Herz und Lang aus Weitnau konnte die Vision in die Realität umgesetzt werden.

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Das House of Energy sieht sich als Netzwerk für Unternehmen aus dem Bereich Architektur und Passivhausplanung, aber auch als Informationspool für zukünftige Bauherren. Und dabei versteht es sich von selbst, dass sich das House of Energy als bestes Beispiel zeigen muss: Der Heizwärmebedarf des innovativen Gebäudes, das von 2013 bis heute bereits mehr als 2.000 Besucher angezogen hat, liegt rechnerisch bei 8 kWh/(m²a). Der Passivhausstandard wird um fast 50 Prozent unterschritten und macht damit das House of Energy zum Passivhaus Premium.

Tatsächlich zeigen die ersten Verbrauchsdaten nach zwei Jahren Betrieb, dass der Heizwärmebedarf nochmal deutlich niedriger liegt, nämlich bei 4,9 kWh/(m²a) und somit den Effizienzstandard eines Passivhauses von maximal 15 kWh/(m²a) deutlich unterschreitet. Bei einer Energiebezugsfläche des Gebäudes von 909,9 m² bedeutet dies, dass das House of Energy für 900 - 1000 Euro pro Jahr mit der eingebauten 10,9-KW-Sole-Wasser-Wärmepumpe mit drei Tiefensonden beheizt und passiv gekühlt wird. Damit ist das Gebäude eines der effizientesten Gewerbebauten in Europa. Die Architektur des House of Energy folgt einfachen Prinzipien: Kompakte Form und optimale Ausrichtung, hochgedämmte Gebäudehülle, einfache und hocheffiziente Technik.

Die Büroräume in den beiden Obergeschossen können flexibel um einen fixen Sanitärkern genutzt werden.Im Erdgeschoss befinden sich ein großer Seminarraum und ein Ausstellungsraum, die auch angemietet werden können. Der Bauherr selbst wohnt mit seiner Familie im 3-geschossigen südlichen Gebäudeteil, der auf der ersten Blick nicht wahrzunehmen ist. Eine große Fensterfront öffnet sich hier zum Wald hin. Die Innenarchitektur ist sachlich und einfach mit klaren Farben und Materialen und nur den notwendigsten Raumunterteilungen.

„Wir sehen also, dass sich mit mehr Hirnschmalz, nicht zwangsläufig mit mehr Geld, das Passivhaus weiter optimieren lässt. Um somit einen weiteren Beitrag zu leisten zur Nachhaltigkeit sowie zum respektvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen unseres Planeten.“ Markus Meyer

Neben dem bewährten Passivhaus Classic gibt es seit April 2015 das Passivhaus Plus und das Passivhaus Premium. „Nach klar definierten Kriterien wird hier die Energieerzeugung mit betrachtet. Da alle Gebäude für die Zukunft gebaut werden, und somit nicht auf die Rahmenbedingungen der Gegenwart hin optimiert werden sollten, sind dabei nicht die Primärenergiefaktoren für fossile Brennstoffe maßgeblich. Gerechnet wird stattdessen mit der regionalen Verfügbarkeit von „Erneuerbarer Primärenergie (PER / Primary Energy Renewable)“, heißt es seitens des Passivhaus Institutes. Dieser Ansatz ist radikal und zukunftsweisend durch die reale Bewertung der klimaschädigenden Potentiale fossiler Energieträger und der Berücksichtigung der begrenzten Verfügbarkeit regenerativer Energiequellen sowie deren CO2-Emmissionen.

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Dorfgemeinschaftshaus

Bestand WestAnsicht Nordwest

Das Dorfgemeinschaftshaus

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